Allgemein

Rezension

Finding Back to us, geschrieben von Bianca Iosivoni, ist der erste Teil der Was auf immer geschieht Reihe.

Inhaltsangabe:

Nach langer Zeit kehrt Callie über die Semesterferien in ihre Heimat und zu ihrer Familie zurück. Dabei trifft sie nicht nur auf ihre kleine Schwester Holly und Stiefmutter Stella, sondern auch auf Keith. Keith ist Callies Stiefbruder, zu sagen, dass Callie ihn hasst ist wirklich nicht übertrieben. Doch auch wenn Callie Keith mehr als alles andere hassen möchte, gelingt ihr das nicht immer. Denn da sind auch noch ganz andere Gefühle.

Callie war schon als kleines Mädchen in ihren Stiefbruder Keith verliebt, doch nach einer schrecklichen Tragödie ändert sich für die Familie alles. Collies und Holly`s Vater stirbt bei einen furchtbaren Autounfall , an dem Keith die Schuld trägt. Keith verlässt daraufhin die Familie. Callie geht Jahre später aufs College.

„Ich nahm die Bewegung nur aus dem Augenwinkel wahr. Instinktiv zuckte ich zurück, holte mit dem Baseballschläger aus und schlug zu.“

 

In der Geschichte Finding back to us wird dem Leser erzählt was passiert wenn Callie sowie Keith ins Elternhaus zurückkehren. Sofort ist Callie in ihrer alten Wut auf Keith gefangen, kann sich aber auch nicht seiner Anziehungskraft entziehen. Sie will ihn mit aller Macht hassen doch gleichzeitig küssen.

 

Kritik:

Das Thema, dass sich die Stiefschwester in den Stiefbruder verliebt ist nicht gerade neu, hat mich aber trotzdem angesprochen. Ich mag solche Geschichten, weil es mich immer einwenig an meine Lieblingsserie von früher erinnert: „Türkisch für Anfänger“.

„Es ist mir egal, ob du dich selbst dafür hasst oder nicht ich werde dir nie verzeihen, was damals passiert ist. Nicht heute, nicht morgen und auch nicht in zehn Jahren.“

Callies Hass ist verständlich und für mich nachvollziehbar. Wer würde nicht den Mann hassen, welcher seinen eigenen Vater auf dem Gewissen hat. Und dennoch ist die körperliche Anziehungskraft zwischen den Hauptprotagonisten von der ersten Sekunde an da. Der Leser weiß sofort worauf es hinaus läuft. Spannend ist das Buch dennoch, weil Callie immer wieder klar sagt, dass sie ihren Hass nie überwinden wird. Man fiebert bis zum Ende mit ob sie ihr Herz für ihren Stiefbruder öffnet.

Bianca Iosivoni Schreibstil ist einfach und leicht verständlich dabei aber trotzdem emotional. Ich mochte die Einfachheit, da es so ein gutes Buch

zum Abschalten und Träumen war. Man musste nicht groß nach denken, was die Autorin dem Leser sagen wollte.

„Sie darf ihn nicht lieben – Denn er ist ihr Stiefbruder“

Die Handlung an sich hat mich überzeugt auch wenn mich einige Details gestört haben. Dazu gehört zum ein schon die Aussage „Sie darf ihn nicht lieben – Denn er ist ihr Stiefbruder“. Wieso dass denn? Ich meine es liegt keine Verwandtschaft vor, also verstehe ich nicht so wirklich das Problem?

Davon abgesehen haben Callie und Keith nicht mal lange zusammengewohnt und waren dann anschließend Jahre getrennt. Ich finde die Aussage etwas übertrieben. Daher war auch die Reaktionen von Holly und der Stiefmutter Stella unpassend, vor allem weil man sich denken kann, dass sie Ihre Ansichten zum Ende hin völlig überdenken. Ziemlich vorausschauend, meiner Meinung nach.

 

Fazit:

Leser die auf leichte Kost und auf ein romantisches Auf und Ab stehen sind hier gut beraten. Ich vergeben 3 Herzen für das Buch, weil ich denke es hätte noch so viel besser sein können.

❤❤❤

 

Autor: Bianca Iosivoni

Verlag: Lyx

Taschenbuchpreis: 12,90

 

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Ein Kommentar

  • Hannah

    Das Buch steht auch schon voll lang auf meiner Liste, ich weiß aber nie, ob ich es kaufen/lesen soll🤣

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