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Rezension – Kiss me once / Stella Tack

„Nein, das Leben lässt uns fallen, bis wir am Boden zerbrechen. Immer und immer wieder, bis wir letzten Endes aus vielen kleinen Bruchstücken bestehen, die uns zu dem machen, wer wir sind. Wir alle sind zerbrochene Wesen, die danach streben, wieder ganz zu sein.“

Zitat Seite 459


Cover: 

Das Cover von Kiss me once ist für mich persönlich sehr gelungen. Pink ist ein toller Eyecatcher und die verschlungenen Strukturen mit dem Weiß und Glitzer lassen jedes Mädchen-Leser-Herz höher schlagen.

 

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Inhalt:

Ivy Redmond ist 18 Jahre jung, reich und motiviert endlich auf eigenen Beinen stehen zu wollen. Jedoch gerade ihre Eltern stellen sich Ivy`s Ziel in den Weg, angefangen mit einem Bodyguard. Denn Ivy ist kein gewöhnliches Mädchen was einfach nur zur Uni gehen, studieren und Erfahrungen sammeln will, nein, Ivy`s Eltern sind sehr bekannt in den Staaten und dazu auch sehr reich. Die Gefahr, dass Ivy etwas zustoßen oder entführt werden könnte besteht und an dieser Stelle beginnt Ryan MacCain`s Job.

Die ersten Zusammentreffen der beiden sind relativ unglücklich, jedoch merken beide sehr schnell, dass eine gewisse Anziehungskraft besteht. Ryan sowie auch Ivy können diese nicht bestreiten und es kommt immer wieder zu Situationen in denen sie sich fragen müssen, wer sie sind und wer sie sein wollen.

 

Kritik:

Anfangs fand ich die Geschichte etwas gewöhnungsbedürftig, was vor allem an Ivy lag, welche schwer einzuschätzen war. Ich fand sie teilweise naiv und ihr Ausdruck „Holy, Moly“, was sie ständig sagte, nervte mich total. Sie war sehr jung und sehr sorglos aber je weiter die Story voranschritt, desto mehr versteht man ihr Verhalten. Plötzlich kann man sie sehr gut nachvollziehen und hofft einfach nur mit ihr, dass sich ihre Träume und Wünsche erfüllen.

Ryan dagegen mochte ich von Anfang an. Seine Beschreibung war – wenn man so sagen darf – absolut heiß. Piercings, Tattoo`s und einen durchtrainierten Körper was will Frau bitte mehr? Kein Wunder also, das Ivy sofort der Kopf verdreht wird. Ein Bad Boy an deiner Seite ganz für dich allein. Es könnte schlimmer sein, außer dass es das Letzte was Ivy in ihrem neuen Studentenleben will, ein Babysitter ist.

Beide haben mit ihren Dämonen der Vergangenheit zu kämpfen was ihre Handlungen unweigerlich beeinflusst und so ihre wahren Gefühle nicht immer widerspiegelt.

Für mich war die Story anfangs etwas lahm aber ab etwa der Hälfte wurde es dann doch richtig spannend. Ich mochte wie Ivy sich entwickelte, wie Geheimnisse langsam gelüftet wurden und es zu einem wirklich guten Buch-Finale kam. Was nicht nur den Hauptcharakteren Ivy und Ryan zu verdanken war sondern auch Jeff und Alex. Beide konnte ich zu Beginn überhaupt nicht einschätzen und stand ihnen immer etwas misstrauisch gegenüber. Jedoch hatte Stella Tack sich für beide Charaktere eine tolle Nebenstory ausgedacht.

Der Schreibstil von Stella Tack ist einfach und leicht verständlich. Ihr „Holy, Moly“, welches sie Ivy jedoch ständig sagen ließ nervte mich, wie gesagt, total.

 

Fazit:

Auch wenn ich das Buch anfangs schwierig fand, ist es für mich zum Ende hin eine gute und gelungene Lovestory. Alle Charaktere fand ich bis zum Ende hin überzeugend und je weniger Seiten es wurden um so mehr Spaß hat das Buch gemacht.

Ich vergebe 4 von 5 Herzen und freue mich auf Kiss me Twice.

 

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Andere Infos:

Autorin: Stella Tack

Verlag: Ravensburger

Preis Hardcover: 14,99€

Seitenanzahl: 512

Erscheinungsdatum: 15 Mai 2019

Kaufoptionen: als E-Book bei Ravensburger oder  Taschenbuch bei Amazon

 

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