Allgemein,  LGBTQ+,  Rezension

Rezension – Ein Schuss kommt selten allein

Cover:  

Die Titelseite, welche ganz in schwarz und gelb gestaltet wurde, finde ich sehr gelungen. Die eingearbeiteten Banner – ebenso in schwarzgelb – stellen ein Absperrband dar, wie man sie aus den typischen amerikanischen Krimiserien kennt. Ich find das Cover sehr schön.

 

Inhalt:  

Jon ist ein Medium. Ein Medium mit wirklich starken Fähigkeiten, welche jedoch auch ihre Nachtteile mit sich bringen. So kann Jon beispielsweise keine elektronischen Geräte anfassen ohne sie zu zerstören. Er muss immer eine Sonnenbrille tragen, da die menschlichen Auren ihn zu sehr blenden und er so erblinden könnte. Jon arbeitet für eine Firma namens „Psy Consulting Agency“, welche Aufträge von der Polizei sowie auch von Privatleuten entgegennimmt. Häufig muss er den Detektiven dabei helfen die Wahrheit herauszufinden. Dies kann er tun in dem Jon die Auren bzw. Meridiane der Menschen liest. Er ist sowas wie ein lebender Lügendetektor. Jon schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Immer wieder erinnern ihn kaputte Handys und Co., Augen- und Kopfschmerzen an die Nachteile seiner Fähigkeiten. Eine Lösung um besser mit den Schmerzen umgehen zu können wäre ein sogenannter Anker. Dieser ist meist ein Liebhaber oder enger Freund. Das Problem dabei ist, dass ein Anker für`s Leben ist. Jon ist in der Wahl eines Ankers sehr vorsichtig, da er auch weiß wie anstrengend eine Partnerschaft mit ihm sein kann. Mit seinen 25 Jahren hat er schon fast aufgegeben einen Anker zu finden, doch dann steht plötzlich Donovan in der Agentur und strahlt ihm mit einer unglaublichen Aura entgegen.

 

Kritik:  

Als ich das erste Mal den Klappentext zu „Ein Schuss kommt selten allein“ gelesen habe, wusste ich sofort, dass ich dieses Buch einfach lesen muss. Ein bisschen Krimi, ein bisschen Fantasy und ein bisschen Gay Romance, eine grandiose Mischung die mein Leseherz absolut ansprach. Doch konnte Frau Sherwood mich nicht nur mit dem gewählten Genren in ihren Bann ziehen, sondern überzeugte auch mit einer wahnsinnig spannenden Geschichte, liebenswerten Charakteren und einen guten Schreibstil.

Jon und Donovan waren zwei Charaktere die man einfach gern haben muss. Jon mit seinen mystischen Fähigkeiten ist sehr beeindruckend und doch kommt er nicht als Perfekt-Man daher, sondern zeigt durchaus auch Schwäche. Ich fand die Mischung aus gestandenen, intelligenten Mann mit einem Hauch Schwäche sehr gut inszeniert. Ein Charakter, den man einfach gern haben muss. Doch nicht nur der Hauptprotagonist ist der Autorin gelungen, sondern auch Donovan, welcher als neuer Partner für Jon fungiert.

Die Autorin hat einen sehr schönen, flüssigen Schreibstil, welcher den Leser durch eine sehr schön durchdachten und spannenden Story führt.

Einen kleine Sache – nicht wirklich ein Kritikpunkt – ist mir aufgefallen. Diese besteht darin, dass man ein wenig das Gefühl hat, dass die Charaktere nur ans Essen denken. Ständig, sind Jon und Donovan am Kochen, Essen bzw. sitzen in einem Restaurant. Es hat mich an sich nicht wirklich gestört, ich dacht nur immer „Schon wieder essen?“.

 

Fazit:   

Ich hatte viele Erwartungen an diesen Buch, da der Klappentext mich schon total angesprochen hat und ich wurde nicht enttäuscht. Ich kann abschließend sagen, dass ich dieses Buch ruhigen Gewissens absolut empfehlen. Es ist eine großartige Mischung aus Fantasy, Gay Romance und Krimi. Von mir gibt es volle 5 Herzchen und ich freue mich bereits jetzt auf weitere Abenteuer mit Jon und Donovan, denn die Fortsetzung erscheint bereits im November.

 

Andere Infos:

Autorin: AJ Sherwood

Verlag: Second-Chance-Verlag

Seitenanzahl: 350

Erscheinungsdatum: 30. Juli 2020

Kaufoptionen: Second-Chance-Verlag oder Amazon

Preis E-Book / Taschenbuch: 5,99€ / 12,00€

 

Einschätzung in Kategorien: 

Liebes_Faktor: 4/5

Herzschmerz_Faktor: 3/5

Spannungs_Faktor: 5/5

Fantasy_Faktor: 3/5

Grusel_Faktor 0/5

 

 

Gesamtbewertung: 

Bildschirmfoto 2020-05-02 um 21.21.16

 

 

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: