Allgemein,  Rezension

Rezension – Young Sherlock Holmes – Band 1

Cover: 

Auf dem Cover des Buches „Young Sherlock Holmes“ können wir einen jungen Mann mit erhobenen Schwert erkennen, welcher für mich persönlich ganz offensichtlich Sherlock darstellen soll. Im Hintergrund ist der Tower of London zu erkennen, wo auch unsere Geschichte, zu Teilen, spielt. Das Bild und der dazugehörige Titel passen für mich perfekt zusammen. Das der Titel so groß dargestellt wird finde ich schön gewählt, weil Sherlock Holmes einfach der größte Detektive war. 

 

Inhalt:

Unsere Gesichte über den jungen Sherlock Holmes beginnt damit, dass er zunächst von seinem Bruder Mycroft zu seiner Tante und seinen Onkel nach Farnham gebracht wird. Sherlock ist in unserer Geschichte etwa 14 Jahre alt und kann so noch nicht allein für sich sorgen. Da die Schulferien anstehen, Mycroft und die Eltern nicht in  der Lage sind auf Sherlock zu achten, landet er schließlich in Farnham. 

Sherlock wird bei der Familie nicht gerade freundlich aufgenommen vor allem von der Hauswirtschafterin sollte er sich fern halten. Er stellt sich auf eher langweilige Ferien ein, wird jedoch schnell eines Besseren belehrt. Er lern Matty kennen, einen Straßenjungen von dem er noch einiges lernen kann. Im weiteren teilt ihn sein Bruder einen Lehrer zu, welcher jedoch viel mehr zu sein scheint, als ein einfacher Professor. 

Dann sind da schließlich noch die beiden Toten und ganz plötzlich sind Sherlock`s Ferien alles andere als langweilig.  

 

Kritik:

Bevor ich beginne meine Meinung über dieses Buch zu erläutern möchte ich sagen, dass ich die Bücher von Arthur Conan Doyle nicht gelesen habe. Alles was ich vor diesem Buch über Sherlock Holmes wusste war durch die Serien „Elementary“, „Sherlock“ und die beiden Filme „Sherlock Holmes & Sherlock Holmes – Spiel im Schatten“. Von jede einzelne Umsetzung war ich mehr als begeistert, hatte mich aber nie ans Originalwerk getraut. Als ich eine Rezension zu einem Buch der „Young Sherlock Holmes“ Reihe las, war ich gleich sehr angetan. 

Andrew Lane hat mit „Young Sherlock Holmes – Der Tot liegt in der Luft“ ein großartiges Buch geschrieben. Der junge Sherlock wird meisterhaft dargestellt und das ohne seine vielen Talente, welche er zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht besitzt. 

Es hat sehr viel Spaß gemacht, Parallelen zu den oben genannt Medien zu ziehen. Immer wieder habe ich mich bei dem Gedanken erwischt: „Ah daher hat er das oder so hat er das also gelernt“, obwohl die Werke ja nicht in Zusammenhang stehen. 

Sherlock zu sehen, wie er an spätere Talente ( Schlösser knacken ) , Gaben und Interessen ( Bienen ) herangeführt wird, war klasse zu beobachten. Auch seine Verletzlichkeit, die Einsamkeit und die Liebe zu seiner Familie, die man in anderen Medien immer wieder vermisst, war schön zu sehen. 

Einen Sherlock zu beobachten der auch teilweise einfach nur hilflos ist, war etwas anderes. Vor allem wenn es die eigene Familie ist oder dessen Hausmädchen, welche ihm überlegen scheinen, machten mich fast wütend, da er in seinem Alter schlicht nicht die Möglichkeit hatte sich zu wehren. 

 

Fazit:

Der erste Band der „Young Sherlock Holmes“ Reihe konnte mich von der ersten bis zu letzten Seite völlig überzeugen, daher gibt nichts anderes als volle fünf Herzen. 

 

Andere Infos:

Autor/in: Andrew Lane

Verlag: Fischer Verlag

Seitenanzahl: 416

Erscheinungsdatum: 23.02.2012

Kaufoptionen: FJB und Amazon 

Preis für das Taschenbuch / Ebook: 4,99€ / 9,99€

 

Einschätzung in Kategorien:

Liebes_Faktor: 2/5

Herzschmerz_Faktor: 2/5

Spannungs_Faktor: 5/5

Fantasy_Faktor: 0/5

Grusel_Faktor 1/5

Gesamtbewertung:

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