Allgemein,  Rezension

Rezension zu „Very First Time“

 

Cover:

Das Cover zu „Very First Time“ ist mit seinen Farben und kleinen Herzchen sehr mädchenhaften und kitschig gestalten worden, was mich in einen Buchladen nicht wirklich angesprochen hätte. Aber es ist passend zur Geschichte. 

 

Inhalt:

Keely ist gerade 18 Jahre alt geworden und immer noch Jungfrau. Im Grunde ist das kein Problem, doch dann trifft sie auf den gut aussehenden und erfahrenen Dean, welcher kein Geheimnis darum macht sie gern mit ins Bett zunehmen. In einer plötzlichen Panikreaktion erzählt sie ihm schließlich, dass sie bereits Sex hatte, aber mit ihm gern bis zum Abschlussball warten würde. Schließlich fasst sie den Plan ihre Jungfräulichkeit an ihren besten Freund Andrew zu verlieren.

 

Kritik:

Die Geschichte um Andrew und Keely ist eine süße und seichte Liebesgeschichte von welcher ich jedoch viel mehr erwartet habe. Die Charaktere wachsen in einem kleinen Kaffe nahe Vermont auf und können es kaum erwarten auszubrechen. Ich hatte gehofft genau dies miterleben zu dürfen. Doch die ganze Geschichte bewegt sich in den letzten Wochen in Keely`s Highschool-Abschlussjahr. Die Charaktere sind jung und genau so verhalten sie sich auch. Man bekommt das typische Highschool-Drama und eigentlich weiß man schon von Beginn an wie es zu Ende geht. 

Ich bin selbst in einen kleinen Kaff aufgewachsen und konnte viele Parallelen ziehen. Zum Beispiel, dass die Auswahl nicht gerade groß war, an Jungs und Mädchen gleichermaßen. Man musst mit den Leuten auskommen die da waren. Was gut und schlecht gleichzeitig sein kann. Gerade die Liebesdramen erinnerten mich an früher, wo Freunde in die Freundin des anderen verliebt sind oder andersherum. Irgendwer macht immer mit jemanden rum und verletzt dadurch einen Freund. Und früher dachte man, es wäre das Ende der Welt. 

Keely und Andrew in ihren Handlungen zu beobachten war für mich etwas frustrierend, weil die zwei für mich absolut offensichtlich waren. Daher war im Grunde die ganze Geschichte irgendwo überflüssig. Dennoch kann ich irgendwie verstehen, dass sie so gehandelt haben. Man kann manchmal nicht aus seiner Haut heraus und sich einzugestehen für jemanden Gefühlte zu haben der eigentlich nur ein Freund sein sollte ist schwer. Als Außenstehender zu sagen „Ihr seid offensichtlich“, ist sehr leicht gesagt.

 

Fazit:

Die Geschichte an sich hat mich nicht vom Hocker gerissen, aber sie war süß und hat mich an meine Jugend erinnert. Ich vergebe 3 von 5 Herzen. 

 

Andere Infos:

Autorin: Camaron Lund

Verlag: One

Kaufoption: Amazon

 

Einschätzung in Kategorien:

Liebes_Faktor: 4/5

Herzschmerz_Faktor: 3/5

Spannungs_Faktor: 2/5

Fantasy_Faktor: 0/0

Grusel_Faktor 0/0

 

Gesamtbewertung

 

 

 

 

 

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